Introduction to fear

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Einige Gedanken zu Brian Massumi, „Everywhere you want to be. Introduction to fear“ (1993)

Der erwähnte Text, welche nun bereits wieder 28 Jahre alt ist, warf einige weitere Gedanken bei mir auf. Es handelt sich um einen poststrukturalistischen Text, auch wenn er die Annahme Sprache konstruiere soziale Realität, dadurch erweitert, dass die Affekttheorie geradezu von einer Produktion sozialer Realität durch Affekte ausgeht. Ohne mich bisher tiefgehender damit beschäftigt zu haben, erscheint mir diese Herangehensweise sinnvoll, um die Vorstellung des vermeintlich kohärenten, sich selbst setzenden, sich selbst bewussten Subjektes in Frage zu stellen. Mit anderen Worten, davon auszugehen, dass wir uns als fühlende Fleischsäcke durch die Welt bewegen, geformt und motiviert von Affekten, welche auf uns einwirken.

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