Sich trauen, ein Rebel Girl zu sein

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Um weiter bei einigen Klassiker*innen zu bleiben, hier mal was Vernünftiges. Text, Stil und Aussage sind selbsterklärend, da sollte ich nicht viel kommentieren. Unter dem Video kommt aber noch der Text..

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Ruhige Gefahrengebietsbeschreibung

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Von Klaus schien es nahe zu liegen zu Geigerzähler zu kommen. Ja, man glaubt es kaum: Es gibt noch ein paar alte Autonome, die keine Postautonomen sind. Deswegen muss ja nicht immer alles mit Krawall und Remmidemmi einhergehen. Ganz ohne geht’s freilich auch nicht, aber das ist eine anderes Thema. Inhaltlich ist der ruhige Song selbsterklärend, deswegen an dieser Stelle ohne weitere Kommentare.

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Von der Erdwärme

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Die besinnliche Jahreszeit ist angebrochen. Das bedeutet dann für viele: Noch den restlichen Arbeitskram vor den Feiertagen erledigen, die warenförmigen Geschenke für’s jährliche Rudiment eines Rituals des Gabenaustauschs organisieren und dann – wenn’s gut geht – erst mal ein paar auf dem Sofa hängen. Der alte Anarcho-Hippie Klaus der Geiger soll stattdessen einladen, zur Besinnung zu kommen. Also hört Konsum- und Arbeitssklaven zu sein, Schluss mit der Zerstörung der Erde, den Hierarchien und Grenzen!

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Überwindung des bürgerlichen Subjekts

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So wunderschön, liebevoll und poppig wurde die Überwindung des bürgerlichen Subjekts wohl kaum sonst besungen als von Peter Licht. Anarchie zu gewinnen bedeutet gewohntes Fühlen und Denken aufzugeben. Gewinnen gibt’s dabei sehr viel. Auf dem Weg der Loslösung und Abschaffung entdecken wir erst, was sich an Möglichkeiten des neuen Miteinanders und unserer Seinsweisen auftut. Dies hat eine eminent politische Komponente, insofern sozial-revolutionäre Anliegen nicht vorrangig in Opposition zur bestehenden Ordnung verwirklicht werden können, da dies bedeutet, sich durch die Zuschreibungen des Gegners definieren zu lassen und dessen Terrain des Kampfes zu akzeptieren. Von der Abschaffung desselben auszugehen, ist die Voraussetzung um im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten eine selbstbestimmte Position einzunehmen und die Opposition zu überschreiten…

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Was uns krank macht

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Die Gesellschaft in der wir leben macht krank. Das ist weitestgehend bekannt. Jenen, die das Gegenteil behaupte, traue ich nicht über den Weg. Schließlich sind sie Meister*innen in der Verdrängung und dem Sich-Einfügen. Bestimmte Ereignisse können aber dazu führen, dass das Fass überläuft und die Betreffenden durchdrehen. Daher braucht es eine sozial-revolutionäre Perspektive, welche Menschen positive Veränderungsmöglichkeiten aufzeigt, die den Abbau ihrer Unterdrückung, Ausbeutung und Entfremdung beinhalten. Dazu ist auszusprechen, was stört. Ceremony tun dies auf gelungene Weise.

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Anarchie und Revolution

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Björk tourte Anfang der 80er mit ihrer Band zusammen mit Crass durch Island, stand bei wikipedia. Daher naheliegend, hier eine Verbindung zu ziehen zu diesen Meilensteinen. Crass stellen ja die richtigen Fragen: Revolution – ja bitte! Aber was für eine denn, für wen und wie? Mit dem anarchistischen Konzept von sozialer Revolution wurde den avantgardistischen Modellen von marxistisch-leninistischer (etc.) Kaderparteien einerseits und dem sozialdemokratischen Reformismus eine andere Vorstellung gegenübergestellt. Crass will „Anarchy and Peace“ – und fordert ein, dass die gewählten Mittel den Zielen entsprechen sollen, die Menschen anstreben. Die klischeehafte Tätigkeit des Steinewerfens betrifft dies übrigens kaum. Es geht um wichtigere: Wie können Anarchist*innen mit ihren politischen Gegner*innen umgehen, um ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, während sie für eine egalitäre, freiheitliche, solidarische Welt kämpfen. Wir wissen: Zu allergrößten Teilen spielt sich der Kampf auf Ebenen ab, die nichts mit direkter Gewaltanwendung ( bzw. -erfahrung) zu tun haben. Doch gibt es diesen gewaltsamen Rest, mit dem wir nicht umhin kommen, einen Umgang zu finden. Widerspruchsfrei lässt sich das nicht auflösen… Dies führt dann auch zur unangenehmen Frage wohin Revolutionär*innen denn wollen. Ja klar, es gibt ein objektives Unrecht zu bekämpfen. Aber wie kann es strukturell abgebaut werden? Und wie wird mit der Revolution keine neue Herrschaftsordnung eingerichtet, die in der Reglel den Staat modernisiert und ausgebaut hat?

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Koexistenz der Hybride und ihre Versöhnung

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Zugegeben: Musikalisch und ästhetisch ein deutlicher Bruch zur vorher geposteten Musik. Doch die Kohärenz der Beiträge ergibt sich aus der Gesamtschau. Björk macht keine Musik, die mir selbst bei einer Party oder zum entspannen anhören würde. Gut, dass ist vielleicht bei vielen so, die anspruchsvoll sind… Was ich an Björks Musikvideos richtig abgefahren finde, ist die Darstellung und in gewisser Weise auch die positive Bejahung, eines neuartigen gesellschaftlichen Naturverhältnisses. Der tendenziell herrschaftsfreie Umgang von Menschen mit der nicht-menschlichen Umgebung ist unter heutigen Umständen tatsächlich äußerst schwer denkbar und spürbar zu machen. Hierbei geht es wohlgemerkt keineswegs um ein Zurück zur „Natur“ oder etwa die Idealisierung der Wildnis. Gleichwohl kann die anarchistische Gestaltung der Mitwelt nur aus einer grundlegende Kritik an „Zivilisation“ hervorgehen. Ja, Menschen gestalten diese Welt. Dies allein ist nicht die Unterwerfung und Ausbeutung. Die Hoffnung auf eine herrschaftsfreie Transformation des gesellschaftlichen Naturverhältnisses hat daher die Bejahung der positiven, nicht-zerstörerischen Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit von Menschen zur Voraussetzung. Hierbei entscheidend ist gleichwohl eine Abgrenzung der Hybris, alle Dinge in der Hand zu haben und sie formen zu müssen, nur weil „man es kann“. Es gelingt nur im Wechselverhältnis: Die andere, nicht-entfremdete Erfahrung von Menschen in ihrer Mitwelt, ermöglicht eine wünschenswerte Umformung und eine De-Kommodifizierung (= „außer-Wert-Setzung“) nichtmenschlichen Seins. Die Schaffung von neuartigen Räumen des Miteinander-Lebens und -Seins führt wiederum zum Erlernen und Erfahren einer herrschaftsfreien Beziehung zu den Entitäten. Und diese haben – das deuten Björks Videos an – in der utopischen Zukunft die Gestalt von Hybriden als Verschmelzung von Mensch, Technik und nichtmenschlichen Lebensformen. Entscheidend hierbei ist, dass dies nicht-entfremdet, versöhnt, nicht-zerstörerisch, sondern in friedlicher Koexistenz möglich sein kann. Wenn wir genauer darüber nachdenken, leben wir bereits mit diesen Hybriden. Und abgesehen davon, dass wohl einiges hinzugekommen ist, taten Menschen das wahrscheinlich schon immer. Den die Abtrennung von „Mensch“ und „Natur“ ist ja bereits ein wesentliches Moment der Herrschaft im gesellschaftlichen Naturverhältnis. Ihre Überwindung kann freilich lediglich verknüpft mit jener von Kapitalismus, Patriarchat und Staat gelingen.

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Mach mir eine Dose Frust auf

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Party Party! Krawalle sind nur einmal im Jahr! Doch im Grunde genommen wissen es alle: Jeder Karneval in Köln, jedes Münchner Oktoberfest und all die unzähligen stumpfsinnigen Dorfbesäufnisse richten weit mehr Schaden an, als die eine oder andere Wutentladung. Wer von Sachschaden spricht, sollte vom Material Mensch, das täglich als Arbeitskraft verschlissen und vom nicht-menschlichen Leben, das verheizt wird, nicht schweigen. Grundsätzliche Gesellschaftsveränderungen kommen ohne hobeln und Späne nicht aus. Das ist die historische Erfahrung und wissen vor allem die professionellen Gewalttäter selbst, die Bullen, Soldaten, Söldner und Faschos. Ab wann also wird die Bedrückung so groß und kann nicht mehr politisch vermittelt und eingehegt werden, dass Leute anfangen, aufzubegehren anstatt nur zu labern und sich um sich selbst zu kreisen? Wirkliche Militanz von „linker“ Seite gibt es ohnehin kaum. Diese würde nämlich Selbstreflexion, Organisation und das Erlernen bestimmter Praktiken voraussetzen. Erster Schritt dafür ist deswegen stets den perfiden Spaltungsversuchen anhand der Frage von „Gewalt“ abzulehnen. Eine eigene Meinung zu bestimmten Dingen, sollte man dennoch entwickeln, die Fetische niederlegen und die eigenen Rituale bewusst gestalten, anstatt zur Folklore verkommen zu lassen.

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Einen Frontbrief bitte!

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Schreib mir doch mal wieder einen Brief! An die Front. – Die feuchten Träume der Neuen Rechten haben sich zwar noch nicht erfüllt, den einen Bürgerkrieg gibt es bisher noch nicht. Also bitte keine Kriegsrhetorik und Fetischpflege! Andererseits: Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Und wer nicht kämpft, kann die Kämpfenden auch nicht verstehen; jene, die sich die Auseinandersetzung nicht ausgesucht haben, sondern zu ihr getrieben wurden, weil sie die Würde besitzen, sich der Herrschaft entgegen zu setzen. Die Arten, Weisen und Mittel mit denen sie kämpfen können sehr verschiedene sein. Eine ungeklärte Frage bleibt dabei: Schließen sich Lebensgenuß und Kampf kategorisch aus? Ich tendiere zu „Ja“. So singt Rolando Alarcón im Volkslied sinngemäß: An der Front fressen sie Granatsplitter. Daran ist nicht nur aus historischen Gründen zu erinnern. Emma Goldman hat trotzdem recht, wenn sie meint: If I can’t dance, it’s not my revolution. Denn soziale Revolution ist eben nicht nur Kampf…

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Freudig der Zukunft entgegen!

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Sich auf was freuen können. Das muss doch auch mal erlaubt sein auch wenn der Tag noch fern ist! „Qando l’Anarchia Verrà“ – Wenn die Anarchie kommt, wird die ganze Welt verwandelt. Die Regierungen werden nur noch eine Erinnerung an einer schäbige Vergangenheit sein. Die ekelhaften Gesetze, die Priester und Soldaten werden verschwinden. Das Ideal, was uns begeistert wird sich hingegen in der Welt verbreiten. Mit dem Herzen denken wir an die Zukunft, wo Qual und Leid aufhören werden. Gesungen von Teresa Viarengo Amerio.

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