Kleine Geschichte der Anarchie (Film)

Lesedauer: 4 Minuten

Weil ich davon ausgehe, dass die meisten Lesenden die Doku „Kein Gott, kein Herr! Eine kleine Geschichte der Anarchie“ bereits gesehen haben, hat die Verlinkung eher dokumentarischen Charakter. Tancrède Ramonet produzierte 2013 den Film, welcher dann 2017 glaube ich auch bei Arte in Deutschland lief. D.h. nicht die gesamt vierteilige Reihe, sondern lediglich die ersten beiden Teilen mit den Titeln „Lust an der Zerstörung (1840–1914)“ und „Erinnerung der Besiegten (1911–1945)“. Die beiden letzte Teile wurden dann trotz des Erfolgs der ersten nicht weiter finanziert, ohne, dass es dafür eine Begründung der öffentlich-rechtlichen Sender gegeben hätte. Allerdings kam mittlerweile über eine Crowdfunding-Kampange die Gelder zusammen.

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Material: Strömungen im Anarchismus

Lesedauer: 2 Minuten

Anarchismus ist in sich sehr plural. Von außen betrachtend wirkt er teilweise widerspüchlich. Ich denke, es gibt jedoch einen Zusammenhang insofern sich meiner Ansicht nach alle Anarchist*innen auf die Verwirklichung der Selbstbestimmung von Einzelnen, auf Autonomie als Organisationsprinzip und auf Theorien der Selbstorganisation beziehen.

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Bakunins negative Dialektik

Lesedauer: 18 Minuten

Originaltitel: Bakunin, die AfD, mein Vater und die sozialen Bewegungen – Eine Revitalisierung von Die Reaktion in Deutschland (1842)

zuerst veröffentlicht in: Gai Dao #108, Mai 2020

von: Jens Störfried

Einstieg in die sozial-revolutionäre Philosophie

Ein (proto-)anarchistischer Text, der mich vor Jahren begeistert hat, war Die Reaktion in Deutschland von Michael Bakunin. Der reißerische Titel allein war es wert, den mal wieder zu lesen… Und siehe da: Inzwischen verstehe ich das philosophische Gedankenkreisen noch etwas besser und finde es hochaktuell. In dieser Darstellung werde ich allerdings etwas abstrakt bleiben, um die Denkweise Bakunins nachzuempfinden und hoffe, sie dennoch etwas zugänglicher zu machen.

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Kommune der Faschisten

Lesedauer: 4 Minuten

Kersten Knipp: Die Kommune der Faschisten. Gabriele D’Annunzio, die Republik von Fiume und die Extreme des 20. Jahrhunderts

zuerst veröffentlicht auf: kritisch-lesen.de unter dem Titel „Kein faschistisches Paris“

Jonathan Eibisch

Wie in seiner zuvor erschienen zeitgeschichtlichen Studie „Im Taumel. 1918 – ein europäisches Schicksalsjahr“ gelingt es Kersten Knipp auf anschauliche Weise von der historisch-politischen Ausnahmeerscheinung, der zwischen 1919 und 1920 bestehenden Republik von Fiume, wie angekündigt, die Extreme des 20. Jahrhunderts zu beleuchten. In neun Kapiteln verknüpft Knipp die spannende Lebensgeschichte des exzentrischen Dichters Gabriele D’Annunzio, mit den Wirren der stark umkämpften forcierten Nationalstaatenbildung Italiens, dessen permanentes Legitimationsdefizit die Entstehung und schließlich den Aufstieg des historischen Faschismus begünstigte.

Im Stil einer literarischen Collage gelingt es Knipp dabei, der Leserin geschichtswissenschaftliche Studien und zahlreiche Zeitzeugnisse auf nachvollziehbare und kurzweilige Weise zu präsentieren. Dabei überrascht er mit einer Vielzahl an literarischen Einschüben, durch welche das Lebensgefühl der Jahrhundertwende, von der Dekadenz des Fin de Siècle bis zur – von den italienischen Nationalisten empfundenen – Kränkung eines „verstümmelten Siegs“ nach dem Ersten Weltkrieg, in die heutige Zeit gespiegelt wird. Immer wieder sucht Knipp aktuellere Bezugspunkte, indem er etwa die sexuellen, psychedelischen und musikalischen Exzesse der Aufständischen der kroatisch-italienischen Adriastadt – dem heutigen Rijeka – mit der Hippiebewegung der 1968er Jahre parallelisiert.

Insbesondere in seinem Schlusskapitel zum „demagogischen Erbe“, geht Knipp auf den heute vorhandenen Rechtspopulismus, die postdemokratische Ära Berlusconi und das von Beppe Grillo gegründete Movimento 5 Stelle ein. Der nationalistische, mit dem Futurismus sympathisierende, bekennende Kriegsbefürworter D’Annunzio ist zugleich ein selbstdarstellerischer und wankelmütiger Literat. Knipp stellt ihn als Vorläufer und Prototypen eines skrupellosen pseudo-faschistischen Anti-Politikers vor, der Gefühlsregungen über jede sachliche politische Überlegung und Abwägung stellt. Ausführlich zeichnet Knipp nach, wie der kühl berechnende Egozentriker die Schwingungen seiner Zeit gezielt aufnimmt, um in der kapitalistischen Massengesellschaft einen bis ins Extreme gesteigerten bürgerlichen Individualismus zu kultivieren, der sich zaghaft entwickelnden Demokratie mit Verachtung zu begegnen und im Technologiezeitalter hautnah bei der Etablierung des Flugzeugs mit zu fiebern – und bald darauf bei den ersten Formen des Luftkriegs.

Spannend liest sich die Gemengelage verschiedenster miteinander ringender politischer Strömungen und Weltanschauungen etwa von Syndikalismus, radikalem Sozialismus über das liberale Lager, den erzkonservativen Katholizismus bis hin zum Faschismus, welche das Setting abgeben, in welchem D’Annunzio und seine Zeitgenossen sich bewegen.

Mit dem Ausbleiben militärischer und internationaler politischer Erfolge, einer durch den Krieg traumatisierten Jugend, der Mobilisierung unterschiedlichster Mythen, der Instabilität des italienischen Regimes, wie auch den bahnbrechenden technologischen Neuerungen, erklärt Knipp die nationalistische Projektion, mit welcher eine Gruppe Freischärler die Kleinstadt Fiume in die italienische Nation eingliedern und annektieren wollten. Gabriele D’Annunzio sei derjenige, welcher diesen kollektiven Wahn kanalisiert, die Richtung weist und mit seiner Sprache der Illusion kurzzeitig zur Wirklichkeit verhilft. Dieses Vorhaben kann als Protest gegen die Realität internationaler Politik und der Machtverhältnisse in dieser verstanden werden, wie sie 1919 in Paris neu verhandelt worden waren. Nicht zu Letzt wird dabei um die Interpretation des Wilson’schen Diktums eines „Selbstbestimmungsrechtes der Völker“ gerungen. Mit deutlichen Tendenzen zum Faschismus, handelte es sich bei diesem seltenen Spektakel in Fiume dennoch um einen Vorläufer desselben, vermischt mit sozialistischen, anarchistischen, liberal-demokratischen, in jedem Fall: anti-katholischen Aspekten. So wird beispielsweise die Kaperung von Schiffen mit antiimperialistischen Argumenten gerechtfertigt, als die Versorgung des Freistaats schon in absehbar Zeit im Zusammenbruch begriffen ist.

Kritisch anzumerken ist dahingehend, dass Knipp das eigentliche Ende dieses Experiments gar nicht beleuchtet. Als schwierig erachtet werden muss, dass er Passagen in denen von ungezügelter Erotik die Rede ist, unreflektiert mit der Anwesenheit von Frauen gleichsetzt, welche in dieser Lesart jedoch lediglich als bloßes Beiwerk zum Handeln egozentrischer Männer degradiert werden. Wenngleich dies der Wahrnehmung der nationalistischen Protagonisten durchaus entspricht, wäre es an Knipp gewesen, diese Darstellung zu durchbrechen, anstatt sie (vermutlich ungewollt) zu reproduzieren. In Hinblick auf den Nationalismus und die Kriegstreiberei gelingt es ihm immerhin auch, dessen instrumentelle Einführung und bewusste Förderung darzustellen und zu problematisieren. So interessant die zeitgeschichtliche Darstellung insgesamt ist, scheint der Titel des Buches nur teilweise treffend gewählt: Um die Episode der Republik Fiume selbst geht es schließlich lediglich nur in einem Kapitel explizit und wie Knipp selbst darstellt handelt es sich bei ihr nicht um ein rein faschistische Angelegenheit.

Wenn die Absicht darin bestehen sollte, diese mit der Bedeutung der Pariser Kommune von 1871 für die sozialistische Bewegung zu analogisieren, hinkt der Vergleich meines Erachtens nach in mehrfacher Hinsicht. Immerhin wurde Paris nicht von aufständischen Elitetruppen besetzt, sondern tatsächlich von großen Teilen der Bevölkerung selbst verwaltet, wobei reguläre Nationalgardisten zu dieser überliefen. Zwar spielten beide Ereignisse in von Krieg bedingten Umbruchsituationen, doch ist die Kommune von Paris nicht als Protest gegen die sich verändernden internationalen Machtverhältnisse zu betrachten, sondern als einer gegen autoritäre und zentralisierte Staatlichkeit selbst. In diesem Sinne stellte die Pariser Kommune im Unterschied zu Fiume auch weder einen Verhandlungsgegenstand internationaler Politik dar, noch diente sie zur Stärkung der Nation. Im Gegenteil war sie vielmehr ein – im weiten Sinne sozialistisches – Aufbegehren gegen die erzwungene Nationalstaatlichkeit. Was die Bereiche der Kultur und Lebensgestaltung angeht, wurden in beiden – tendenziell autonomen – Verwaltungsgebilden Frauen zumindest formell gleichgestellt. Im Fall der Pariser Kommune kommt darin tatsächlich ein Vorbild für die Weiterentwicklung des Sozialismus zum Ausdruck. Die Republik Fiume war damit allerdings keines für den Faschismus, welcher bekanntlich ganz im Gegenteil jegliche emanzipatorische Errungenschaften abschaffte. Am ehesten waren – wie Knipp fortwährend betont – der Führerkult, die Manipulation der Masse, die Entfaltung teils hanebüchener Mythologien und die übertriebene Ästhetisierung des Politischen die Wegweiser für den späteren Faschismus und wurden von diesem offenbar auch direkt aufgegriffen.

Dennoch gelingt es dem Autoren überzeugend, gerade die Vermischung verschiedenster ideologischer, mythologischer, politischer Aspekte und Lebensstile in einer Phase der allgemeinen Verunsicherung, der Orientierungslosigkeit und des Umbruchs darzustellen. Der Wert des Buches liegt demnach nicht in der Entdeckung neuer geschichtswissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern darin, dass er einen Teil italienischer Geschichte lebendig beschreibt und andeutet, welche Lehren aus ihr gezogen werden könnten.

Fäden verdichten sich zu einem Ziegelstein

Lesedauer: 11 Minuten

An The Palgrave Handbook of Anarchism (2018) kommt keine ernstzunehmende kritische Theorie mehr vorbei

zuerst veröffentlicht in: Gai Dao #94, Oktober 2018

von Jonathan Eibisch

Im Verlag palgrave macmillian erschien aktuell der monumentale Sammelband The Palgrave Handbook of Anarchism als umfassendes, vielleicht Epoche-machendes potenzielles Standardwerk zum Anarchismus. Die beiden britannischen Herausgebern Carl Levy und Matthew S. Adams haben auf über 700 Seiten Text sage und schreibe 40 Beiträge etlicher anarchistischer Akademiker*innen versammelt (34 von ihnen sind in Großbritannien oder den USA angesiedelt; 14 haben weibliche Namen, immerhin). Vielen von ihnen weiterhin gemeinsam ist, dass sie in den letzten Jahren neue Bücher zu anarchistischen Themen veröffentlicht haben, seien es die Historiker Robert Graham (Anarchism. A Documentary History of Libertarian Ideas) und Kenyon Zimmer (Immigrants against the State), die Politikwissenschaftler Davide Turcato (The Method of Freedom), Lucien van der Walt (Schwarze Flamme: Revolutionäre Klassenpolitik im Anarchismus und Syndikalismus), Saul Newman (The Politics of Postanarchism) oder Nathan J. Jun (Anarchism: A Conceptual Approach), Deric Shannon (Queering Anarchism), Judith Suissa (Anarchism and Education) und Maia Ramnath (Decolonize Anarchism). Deswegen kann davon gesprochen werden, dass im Handbuch auf umfassende Weise verschiedene Fäden der prosperierenden Anarchist Studies mit ihren Neuanfängen in den 90ern und ihrem starken Wachstum in den letzten Jahren zusammengeführt werden, die eine umfassende Zusammenschau ermöglichen.

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Gedankensplitter zur Oktoberrevolution

Lesedauer: 24 Minuten

Originaltitel: 100 Jahre rote Mythologie – einige Gedankensplitter zum Jahresabschluss

zuerst veröffentlicht in: Gai Dao #84 / Dez. 2017

von Jens Störfried

Die Oktoberrevolution in Russland war ein großes Ereignis und viel größer noch ihre Folgen für alle internationalen sozialistischen Strömungen. Auch Anarchist*innen standen den revolutionären Entwicklungen zunächst ambivalent gegenüber, da unklar war, welche Folgen die Übernahme der Staatsmacht durch die Bolschewiki haben würde. In der heutigen linken Geschichtsschreibung gibt es einige positive Veränderungen, auch wenn die Auseinandersetzungen um Deutungen weiter geführt werden. Grund genug also, sich dahingehend einen anarchistischen Input zu verschaffen!

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Für eine Erneuerung anarchistischer Theorie!

Lesedauer: 7 Minuten

Originaltitel: So wie es ist, darf es nicht bleiben! Für eine Erneuerung anarchistischer Theorie

Eine persönlich gehaltene Antwort auf Maurice Schuhmann

zuerst veröffentlicht in: Gai Dao #83 / Nov. 2017

„It would be misleading to offer a neat definition of anarchism, since by its very nature it is anti-dogmatic. It does not offer a fixed body of doctrine based on one particular world-view. It is a complex and subtle philosophy, embracing many different currents of thought and strategy. Indeed, anarchism is like a river with many currents and eddies, constantly changing and being refreshed by new surges but always moving wowards the wide ocean of freedom…“ – Peter Marshall, Demanding the Impossible. A history of anarchism

Lieber Maurice Schuhmann,

was schreibst du denn da für Sachen in deinem Artikel „Wider die Vermurxung und Verwässerung des Anarchismus“ in der letzten Gai Dào? Darf ich mich vorstellen, ich bin dein devils advocate, dein Antagonist für diese Debatte.

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Filmbesprechung: „Eine kleine Geschichte der Anarchie“

Lesedauer: 3 Minuten

zuerst veröffentlicht in: Gai Dao #77 / Mai 2017

von Jens Störfried

Letztens schrieb mir eine Genossin eine SMS mit dem Hinweis: „Spannende Anarchismus-Doku, läuft gerade auf Arte“. Als ich später in die Mediathek schaute, entdeckte ich dort die zwei Teile der mir bisher unbekannten Doku, welche unter der Regie von Tancrède Ramonet schon 2013 in Frankreich produziert worden ist.

Ich denke, es hat sein Für und Wieder, wenn Anarchie/Anarchismus als Thema von professionellen Filmemachern bearbeitet und somit der Allgemeinheit zugänglich gemacht wird. Wichtiger finde ich eigentlich, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die selbst nach anarchistischen Prinzipien leben, anstatt über Anarchismus als historischen Gegenstand zu sprechen. Der Film „Projekt A“ hat viel eher diesen Fokus, mich persönlich aber nicht sonderlich überzeugt. (siehe den Beitrag von Zottel in der Gaidao #63 „Von Widerstand und Selbstorganisation zur Biogurke“)

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Rezension zu „Der kurze Frühling der Räterepublik. Ein Tagebuch der bayrischen Revolution“

Lesedauer: 9 Minuten

zuerst veröffentlicht in: Gai Dao #88 / April 2017

von Jonathan Eibisch

Mehr als eine Rezension zu „Der kurze Frühling der Räterepublik. Ein Tagebuch der bayrischen Revolution“ (Simon Schaupp) [1]

„Vor hundert Jahren erhebt sich ein behäbiges Völkchen am Fuße der Alpen und ringt um eine der wenigen erfolgreichen Revolutionen in der bisherigen Geschichte Deutschlands. Für kurze Zeit wird Bayern zum Ort der Hoffnung auf einen radikalen Neubeginn nach dem Versinken der Imperien in der Barbarei des Ersten Weltkriegs. Das Deutsche Reich schaut je nach Anschauung hoffnungs- oder angstvoll auf Bayern, das bislang eher als Sinnbild eines dumpfen Konservatismus belächelt worden ist. Revolutionäre aus halb Europa pilgern nach München, das nun als Mekka eines freiheitlichen Sozialismus gilt. […]“[2]

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Moderner Sozialbandit oder politischer Aktivist?

Lesedauer: 69 Minuten

Eine Untersuchung der Autobiographie Lucio Urtubias anhand Eric Hobsbawms Konzeption von Sozialbanditen

zuerst veröffentlicht in: Paradox-A / Apr. 2015

von Jonathan Eibisch

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
2 Sozialrebellen und Sozialbanditen nach Eric Hobsbawm
2.1 Der Entstehungshintergrund des Forschungsgebietes und Hobsbawms Vorgehensweise
2.2 Zur Charakterisierung von Sozialrebellen und Sozialbanditen
2.3 Die Entwicklung eines Schemas der Sozialbanditen
2.3.1 Die Dimension sozialer Positionierung
2.3.2 Die sozialstrukturelle und sozialpsychologische Dimension
2.3.3 Die politisch-weltanschauliche Dimension
2.4 Exkurs zu den ‚Exproriatoren‘
3 Zur Arbeit mit der Autobiographie „Lucio Urtubia. Baustelle Revolution“
3.1 Zur wissenschaftlichen Arbeit mit (Auto-)Biographien
3.2 Darstellung und Einordnung der Autobiographie Lucio Urtubias
4 Analyse der Autobiographie Lucio Urtubias nach dem Schema Eric Hobsbawms
4.1 Ein Arbeiter und politischer Aktivist mit vielfältigen Beziehungen
4.2 Von der aktiven Armut zum individualistischen Aktivismus
4.3 Anarchistische Moral, rationalisierte Rebellion und klandestine Organisation
4.4 Die individuelle Enteignung als Taktik revolutionärer Kleingruppen
5 Fazit
Literaturverzeichnis

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