Kleine Geschichte der Anarchie (Film)

Lesedauer: 4 Minuten

Weil ich davon ausgehe, dass die meisten Lesenden die Doku „Kein Gott, kein Herr! Eine kleine Geschichte der Anarchie“ bereits gesehen haben, hat die Verlinkung eher dokumentarischen Charakter. Tancrède Ramonet produzierte 2013 den Film, welcher dann 2017 glaube ich auch bei Arte in Deutschland lief. D.h. nicht die gesamt vierteilige Reihe, sondern lediglich die ersten beiden Teilen mit den Titeln „Lust an der Zerstörung (1840–1914)“ und „Erinnerung der Besiegten (1911–1945)“. Die beiden letzte Teile wurden dann trotz des Erfolgs der ersten nicht weiter finanziert, ohne, dass es dafür eine Begründung der öffentlich-rechtlichen Sender gegeben hätte. Allerdings kam mittlerweile über eine Crowdfunding-Kampange die Gelder zusammen.

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Filmbesprechung: „Eine kleine Geschichte der Anarchie“

Lesedauer: 3 Minuten

zuerst veröffentlicht in: Gai Dao #77 / Mai 2017

von Jens Störfried

Letztens schrieb mir eine Genossin eine SMS mit dem Hinweis: „Spannende Anarchismus-Doku, läuft gerade auf Arte“. Als ich später in die Mediathek schaute, entdeckte ich dort die zwei Teile der mir bisher unbekannten Doku, welche unter der Regie von Tancrède Ramonet schon 2013 in Frankreich produziert worden ist.

Ich denke, es hat sein Für und Wieder, wenn Anarchie/Anarchismus als Thema von professionellen Filmemachern bearbeitet und somit der Allgemeinheit zugänglich gemacht wird. Wichtiger finde ich eigentlich, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die selbst nach anarchistischen Prinzipien leben, anstatt über Anarchismus als historischen Gegenstand zu sprechen. Der Film „Projekt A“ hat viel eher diesen Fokus, mich persönlich aber nicht sonderlich überzeugt. (siehe den Beitrag von Zottel in der Gaidao #63 „Von Widerstand und Selbstorganisation zur Biogurke“)

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