Anarchistische Demokratiekritik

Lesedauer: 14 Minuten

Originaltitel: Immer wieder notwendig: Anarchistische Demokratiekritik

– Eine Besprechung von From Democracy to Freedom. Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung (CrimethInc, bei Unrast 2018).

zuerst veröffentlicht in: Gai Dao #104, September 2019

von: Jonathan Eibisch

Zum aktuellen Buch von CrimethInc, dass 2018 auf deutsch erschienen ist, gab es zwar schon erste Lesungen des Übersetzungskollektivs.1 Eine ausführlichere Darstellung des Buches lohnt sich dennoch, weil die Grundproblematiken die darin behandelt werden immer wieder auftreten. Auch in anarchistischen Zusammenhängen bestehen unterschiedliche Ansichten in Hinblick auf den Nutzen etwa von „direkter Demokratie“. Nur wenige Vorstellungen, Interpretationen und Praktiken sind verbreitet, die der Falle des Politikmachens entgehen ohne gleichzeitig post-politisch oder „unpolitisch“ zu werden, das heißt die Vorstellung und Hoffnung aufzugeben, dass wir die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend verändern sollten und dies auch können.

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„Terror Incognita“ (Audio)

Lesedauer: < 1 Minute

Diskussion zu: Vortext bei CrimethInc (2012), Terror Incognita

recycling: Widerständige Subjektivierung und (Selbst-)Organisation V – Terror Incognita

Wie der Titel dieses Textes aus dem CrimethInc. – Umfeld schon sagt, setzt sich Terror Incognita den Themen aus, die wie ein Elefant im Plenum rumstehen: Konsens – Verführung – Gewalt – Queerness. Auf einer theoretischen Ebene wird insbesondere die sog. Konsensrealität verhandelt; praktisch-dokumentarisch werden Beispielmomente anarchistischer Verführung und Kritik aufgezeigt. „We knew that we needed to find a way out of this world. But confined within our desires and our fears, we could see no escape. Only by feeling terror and following it did we uncover the pathways to other worlds.“

verfügbar auf: https://www.freie-radios.net/95611