Hamburg Anfang Juli

Lesedauer: 19 Minuten

Originaltitel: Hamburg Anfang Juli – verspätet campen, tanzen, vernetzen, demonstrieren, protestieren und die Entfaltung der bürgerlichen Hetzjagd

Wie ein linkes Gathering für die Legitimation und den Ausbau des Polizeistaates instrumentalisiert wurde

zuerst veröffentlicht in: GaiDao #80 / Aug. 2017

von Jens Störfried

Der Autor hatte ohnehin vor, aus Interesse, Gewohnheit und dem Bedürfnis nach Protest gegen die internationalisierte Herrschaftsordnung, die unter anderem von den G20-Treffen verkörpert werden, nach Hamburg zu fahren. Schließlich ist es immer spannend wenn so viele unterschiedliche Einzelpersonen und Gruppen zusammen kommen um auf ganz verschiedene Weisen ihren Protest vorbringen. Diesmal betrachtete er das ganze Spektakel als eine Art Studie, wohl wissend, dass er sich sonst maßlos über sehr vieles aufregen würde. Doch auch mit einer gesunden Distanz gegenüber vielen protestierenden Gruppierungen und dem ganzen Spektakel überhaupt, stellten die Gipfeltage eine emotional äußerst belastende Ausnahmesituation dar. Willkommen im seelischen und körperlichen Gefahrengebiet! Willkommen im Polizeistaat! Der Bericht ist chronologisch und bewusst persönlich gehalten. Es werden dabei keine Informationen preisgegeben, die nicht ohnehin bekannt sind. Dennoch sollten sich alle immer wieder genau überlegen, was sie wem und wie erzählen… Die Fußnote zu den bürgerlichen Medien habe ich nicht eingefügt, weil ich von ihnen meine Infos beziehe, sondern um aufzuzeigen, wie die Geschehnisse dort aufgenommen wurden.

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