Von rechtsoffenen Anarchokapitalisten und anderen Schreckgespenstern

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Beobachtungen und Gedanken zur ultraliberalen Konferenz „Freiheit is future“

zuerst veröffentlicht in: AIBJ

von Jens

Vom 17. bis 19. November fand in Jena eine Konferenz von Marktfundamentalist_innen statt, welche von der rechts-offenen Gruppe „students for liberty“ organisiert wurde. Unter dem Schlagwort „Freiheit“ griffen sie somit Raum in der lokale Landschaft, nicht zuletzt, durch großangelegte Flyeraktionen zur Bewerbung ihrer Veranstaltung.

Im unmittelbaren Vorfeld regten sich einige von unserer Seite wieder mächtig über das – monatelang bekannte – Ereignis auf. Wie so oft war keine adäquate und selbstbewusste Gegenaktion vorbereitet worden, weswegen viele Linke reflexhaft nur zwei Umgangsweisen damit kennen: Pöbeln oder Verbieten. Meiner Ansicht sind dies weder zielführende, noch langfristig sinnvolle Mittel, um die eigentlichen Probleme hinter einer solchen Konferenz zu beleuchten. Vorgegangen werden müsste gegen die liberale Ideologie und ihre Organisationen selbst, anstatt sich wütbürgerlich damit zu begnügen ein paar Rechte diffamieren und ausgrenzen zu wollen, ohne jegliche Systemkritik vorzubringen.

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