Tiefrote Gruppen auf dem Vormarsch – Was tun?

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Es ist echt irre, mehr als 30 Jahre nach dem Untergang der DDR und der Eingliederung ihres Gebiets den kapitalistischen Staat der BRD, halten gewisse Leute erstere immer noch für das bessere Deutschland, als das es auch damals dargestellt wurde. Was heißt immer noch? Eher „wieder“ müsste man sagen, denn neben den wegsterbenden ganz alten Nostalgikern trat eine Generation von Nachgeborenen auf, welche in einer konservativ-kommunistischen Sehnsucht die bessere Vergangenheit und das gescheiterte, vermeintliche Aufbruchsprojekt affirmiert.

Dass Staatlichkeit selbst das Problem ist, davon wissen diese Kommunist*innen wenig oder kaschieren dies mit ideologischen Phrasen weg. Überhaupt strengt die hermetische Abgeschlossenheit ihrer Ideologie ziemlich an. Sie sind die ultra-orthodoxen, welche glauben, gegen jeden „Revisionismus“ vorgehen zu müssen, weil sie eben keine eigenen Inhalte aufzuweisen haben, außer pseudo-revolutionäre politische Phrasen. Seit geraumer Zeit sind die K-Gruppen wieder auf dem Vormarsch, seien sie maoistisch, stalinistisch oder trotzkistisch. Parteien wie die „marxistisch-leninistische“ MLPD davon mal ausgenommen an dieser Stelle, weil diese Sekte schon länger krampfhaft als Treppenwitz der Geschichte fungieren will.

Die neue Stärke autoritär-kommunistischer Gruppierungen ist selbstredend nur relativ zu sehen, nämlich in Bezug auf die ohnehin schwache linke Szene mit ihren sehr unterschiedlichen Facetten. Wahrgenommen werden kann sie dennoch. Tiefrote, hierarchische Gruppen haben Zulauf und das wird zum Problem für links-emanzipatorische Akteur*innen, weil die Autoritären erstens sinnlose, aber kaum zu umgehende Grabenkämpfe provozieren, weil sie zweitens das Bild vom „Linkssein“ allgemein prägen und damit Fremdscham verursachen (was mich nicht aus persönlichen, sondern aus strategischen Gründen interessiert) und weil sie sich drittens in unseren Räumen breit machen und potenziell emanzipatorisch gesinnte Leute mit ihrer Scharlatanerie verwirren.

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Klimacamp Leipziger Land (19.78. – 03.08.)

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Es dürfte ja den meisten Menschen völlig klar sein, dass es eine sozial-ökologische Revolution braucht, um die menschengemachte Klimaerwärmung und der damit einhergehende + darüber hinausgehende Ökozid abzumildern. Dies wäre die Grundlage für eine konviviale Lebensweise und Gesellschaftsform, welche nicht auf der rücksichtslosen und systematischen Vernichtung allen irdischen Lebens beruht.

Stattdessen wird die Auto-kratie aufrecht erhalten und ähnlich ressourcenintensive marktförmige Alternativen wie E-Autos ins Spiel gebracht. Seit dem jüngsten Krieg werden wieder Fracking und Atomenergienutzung diskutiert, während sich eine Klassen-Auseinandersetzung darum dreht, inwiefern Privathaushalte oder die Industrie auf Einschränkungen in der Gasversorgung einstellen müssen. Und statt vom idiotischen Massentourismus, der Business-Mobilität und unwirtschaftlichen globalen Produktionsketten wegzukommen werden weiterhin Flughäfen ausgebaut – Und das im Jahr 2022, während Wälder brennen und gerodet werden, Seen austrocknen, Meeresleben und Insekten sterben, toxistischer Müll verklappt wird, Gletscher und Polareis schmelzen…

Bürgerliche Medien beschwören dabei vorsichtshalber das Bild einer „grünen RAF“ herauf, wenn sich weiße Mittelschichtskids, welche meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, für die Lebensmittelrettung auf Straßen festkleben. So etwas wäre quasi „Gewalt“ – weswegen dann auch in linken Medien einige Autor*innen abgehoben über die Legitimität und Strategie von Militanz schwadronieren, während sie kaum Bezug zur realen sozialen Bewegung haben und einfach mal hinschauen, was da so passiert.

Die Klimagerechtigkeitsbewegung braucht zweifellos neue Impulse. Zwar findet in Hamburg auch wieder eine Aktion von Ende Gelände statt, doch der drive, den Fridays for Future brachte ist erst mal ausgebremst. Ihre Aktiven sind freitags in die Schulen zurückgekehrt, haben sich von Parteien oder NGOs einfangen lassen oder betätigen sich in radikaleren Strömungen emanzipatorischer sozialer Bewegungen. Letzteres sieht man dann aber nicht so direkt, wie irgendwelche Heinis, die behaupten „Die letzte Generation“ zu sein und „einen Plan“ zu haben.

Die Graswurzelbewegung gegen Ökozid und für die sozial-ökologische Revolution zur konvivialen Gesellschaftsform geht dennoch weiter! Nieder mit dem fossilen Kapitalismus und der totalitären Verwertungslogik, auf welcher er beruht!

Warum Anarchist*innen endlich von der Fiktion einer „befreiten Gesellschaft“ wegkommen müssen

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Der Aufruf zu einer anarchistischen Demo schließt mit der Aufforderung dazu, eine „befreite Gesellschaft“ nicht zu erträumen, sondern zu erkämpfen. Dazu sollen „radikale Politik in die breite Gesellschaft“ getragen und autonome Strukturen organisiert werden. Leicht lassen sich derartige Aussagen als billige Phrasendrescherei abtun. Besitzbürger*innen dämonisieren den Radikalismus der entsprechenden Gruppierungen, wohl wissend, dass diejenigen, die für derartige Positionen eintreten keineswegs die autonome Macht haben, um ernsthaft an der Verteilung von Eigentum oder politischer Macht zu rütteln. So dient ihre Verurteilung linksradikaler Phrasen letztendlich zur Verschleierung der Gewalt mit dem sie ihre eigenen Privilegien angeeignet haben und aufrecht erhalten.

Aus anarchistischer Perspektive sind Appelle, eine „befreite Gesellschaft“ einzurichten hingegen ernstzunehmen. Immerhin steckt dahinter überhaupt noch die Vorstellung, dass eine „andere Welt möglich“ ist und es in der Macht einer selbstorganisierten, kämpfenden Bewegung ist, diese entgegen der bestehenden Herrschaftsordnung zu verwirklichen. Damit ist die Phrase von der „befreiten Gesellschaft“ als Projektion eigener Sehnsüchte zu verstehen, die als solche aus dem Leiden unter den herrschaftlichen Verhältnissen der Gegenwart hervorgeht. Ohne diesen Motivation wird es kaum möglich, über das Bestehenden hinaus zu denken, also einer sozial-revolutionär, statt einer reformerische Herangehensweise nachzugehen.

Doch der fiktionale Charakter der sogenannten „befreiten Gesellschaft“ ist offensichtlich. Mit ihr wird ein endgültiger Zustand der Erlösung suggeriert, welcher nach einer fulminanten Endschlacht quasi von selbst hereinbrechen würde. Zur Selbstvergewisserung zogen Marxist*innen, welche die theoretische Figur der „befreiten Gesellschaft“ erfanden und bedienten, vermeintliche Gesetzmäßigkeiten der historischen sozioökonomischen Entwicklung heran, welche eindimensional nach einem teleologischen Geschichtsverständnis verlaufen würde. Statt der Behauptung „es rettet uns kein höheres Wesen“, wurde radikal-humanistisch (und eurozentristisch) die Weiterentwicklung der modernen Menschheit als metaphysische Orientierung eingesetzt. Im Übrigen wurde damit auch das moderne Weltverständnis auf die Vergangenheit zurück projiziert, was verlangte zu behaupten, dass vorherige oder außereuropäische Gesellschaftsformen fundamental anders gewesen wären. (Ja, das waren und sind sie auch – nur eben nicht in der Konstruktion ihrer Andersartigkeit durch die globale hegemoniale Elite.)

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Die Leerstelle füllen: Eine anarchistische Theorie-Zeitschrift gründen

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An vielem fehlt es uns in der Überflussgesellschaft des allgemeinen Mangels. Wenn ich etwas kurzsichtig herangehe bzw. dort, wo ich eben stehe, dann wünsche ich mir vor allem auch eine Zeitschrift in welcher anarchistische Theorie abgebildet, vermittelt, diskutiert und also gemeinsam weiterentwickelt wird. Selbstverständlich gilt es zu reflektieren, dass ich dies aus eigenem Interesse schreibe, weil ich mich in einem solchen Projekt mit meinen Fähigkeiten und meiner Leidenschaft sinnvoll fühlen würde. Wenn ich das so zugebe, dann um bei allen Theorie-Personen anzuregen, dass sie darüber reflektieren sollten, warum sie sich auf diese Weise mit Themen beschäftigen und welche Rollen sie darin unbewusst oder auch gezielt einnehmen bzw. einnehmen wollen.

Mit anderen Worten sollte eine Zeitschrift für anarchistische Theorie kein Selbstzweck werden. Es kann Freude machen, interessant und anregend sein, sich – zum Beispiel in Textform, in Veranstaltungen oder Radio-Sendungen – inhaltlich und theoretisch auszudrücken und auszutauschen. Das ist auch völlig legitim. Wenn ich mir vorstelle, eine schön designte und gesetzte, inhaltlich fundierte, aber dennoch zugängliche Zeitschrift zu produzieren, die vierteljährlich in einer Auflage von 2000-10000 Exemplaren erscheint, in der echte Debatten stattfinden und verschiedene Autor*innen in einen Austausch mit ihren Lesenden kommen, löst dies bei mir Gefühle der positiven Spannung und anschließenden Zufriedenheit aus. Dieser Gedanken teased mich. Ich würde nicht sagen, dass er mich in einem sexuellen Sinne geil macht, aber das kommt auf die Definition von Sexualität an. Diesem Bedürfnis nachzugehen und es potenziell mit einigen Menschen zu teilen, kann eine tolle Sache sein. Meiner Vorstellung nach bedeutet ein anarchistischer Anspruch aber, mit allen Praktiken und Organisationen bestimmte Absichten zu verfolgen. Das träfe damit auch auf eine Theorie-Zeitschrift zu, wenn sie kein Selbstzweck sein soll.

Unter anderem bestünde die Absicht darin, geteilte Begriffe zu finden, um die Herrschaftsordnung zu begreifen, verborgene und unterdrückte Alternativen zu ihr herauszuarbeiten, widerständige Praktiken zu thematisieren und zu befördern, soziale Bewegungen emanzipatorisch, radikal und sozial-revolutionär auszurichten, konkret-utopische Überlegungen anzustellen, Anarchist*innen mit intellektuellen Fähigkeiten zu vernetzen und linke Intellektuelle* von anarchistischen Ansätzen zu überzeugen.

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Proletarischer Kosmopolitismus

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zwischen militanter Demonstration, moderner Schule, Picknick-für-Alle, libertärer Presse und Gegen-Kulturverein

Erst kürzlich entdeckte ich das sozialgeschichtliche Buch Der libertäre Atlantik . Unsere Heimat ist die ganze Welt von Tim Wätzold, welches schon 2015 veröffentlicht wurde. Darin beschreibt er den proletarischen Kosmopolitismus gegen Ende des 19. Jahrhunderts, vor allem zwischen Brasilien, Argentinien und Uruguay auf der lateinamerikanischen und Italien, Spanien und Portugal auf der europäischen Seite des Atlantiks. Anschaulich und mit detaillierten Quellen unterfüttert arbeitet der Autor heraus, dass es eine gelebte transnationale libertäre Arbeiter*innenkultur gab, bevor diese von den bolschewistischen kommunistischen Parteien im Anschluss an die Russische Revolution von 1917 vereinnahmt und instrumentalisiert wurde.

Dieser geteilte Wertehorizont fußte auf sozialstrukturellen Bedingungen, wie der globalen Industrialisierung und der damit verbundenen internationalen Arbeitsteilung, der (teilweise stark geförderten) Massenimmigration von proletarisierten Europäer*innen in die amerikanischen Länder und der offensichtlichen Realität der Klassengesellschaft. Das gemeinsame Bewusstsein und die damit verbundene Subjektivierung ergab sich daraus jedoch keineswegs von selbst, sondern wurde durch die strategische Erzeugung einer libertären proletarischen Kultur geschaffen. Hierbei spielten soziale Zentren, libertäre Schulen, Theateraufführungen, Zeitungen und Picknicks eine große Rolle. Daher ist der Untertitel des Buches vom bekannten Lied „Nostra Patria il Mondo Intero“ entnommen, das vom bekannten Anarchisten Pietro Gori gedichtet wurde.

Mit dem Fokus auf die libertäre (seinerseits im vorliegenden Kontext meist gleichgesetzt mit „anarchistisch“ und „syndikalistisch“) Kultur, beleuchtet Wätzold Aspekte, die in bei einer bloß ideengeschichtlichen Betrachtung oft herunter fallen. Gerade durch sein Detailwissen veranschaulicht der Autor, wie weit verbreitet anarchistische Denkweisen tatsächlich an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert waren und wie stark sie in den migrantischen Gemeinschaften ausgeprägt war. Auf ähnliche Art wurde das Thema bspw. von Kenyon Zimmer in Immigrants against the State. Yiddish and Italian Anarchism in America, von Juan Suriano in Paradoxes of Utopia. Anarchist Culture and Politics in Buenos Aires, 1890–1910 , von Kirwin R. Shaffer in Black Flag Boricuas . Anarchism, Antiauthoritarianism, and the Left in Puerto Rico, 1897–1921 oder von Tom Goyens in Beer and Revolution. The German Anarchist Movement in New York City, 1880-1914 behandelt.

Wätzold hat jedenfalls eine gute Möglichkeit ergriffen, den Inhalt einer Dissertation in ein allgemein verständlicheres Format zu bringen. Sozialgeschichtliche Untersuchungen sind dahingehend allerdings auch unverfänglicher als solche der politischen Theorie.

Es folgen noch einige Auszüge aus der Einleitung, um einen Eindruck zu vermitteln:

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Spontan in eine ungewisse Podiumsdiskussion

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Gestern wurde ich spontan gefragt, ob ich als Sprecher auf einer Podiumsdiskussion einspringen könnte, da die ursprünglich eingeladene Person aus gesundheitlichen Gründen abgesagt hatte. Eingeladen hatte die Platypus-Gruppe, welche eine Art neoleninistische Studi-Agitation und -Bildung betreiben. Abgesehen von der inhaltlichen Ausrichtung, ist mir auch die Herangehensweise fremd. Selbstkritisch eingestehen muss ich dennoch, dass ich nichts dagegen einzuwenden hätte, wenn es eine organisierte und vernetzte Form anarchistischer Bewusstseinsbildung gäbe – und wenn man damit in der Studi-Lebenswelt anfangen kann, warum nicht?

Darüber hinaus bin ich auch kein Experte für das Thema des Abends „Klasse und die Linke“. Auch von anarchistischer Seite her gibt es Leute, die da mehr im Stoff stecken, wenn man sich auf eine theoretische Ebene begeben will. Und aus der Erfahrung eigener Organisierung und Kämpfe zu sprechen, wäre ohnehin besser. Beides schließt sich aber auch nicht aus. Ich habe auch hier versucht eine Brücke zu schlagen. Allerdings weiß ich nicht, was „die“ Linke ist. Und ich gehe auch nicht so ran, Empfehlungen oder gar pseudo-avantgardistische Anweisungen zu erteilen, was „die Linke“ tun müsste, könnte oder sollte. Kann man machen. Ist aber eine absurde Verkennung der eigenen Position.

Mein Bedenken bestand also nicht zu unrecht darin, dass wir uns im angedachten Format lediglich über relativ abstrakte Standpunkte verständigen – und darüber hinaus nichts effektiv rum kommt. Dahingehend stellte sich mir allerdings auch die Frage, ob ich überhaupt Lust hatte, mit „Linken“ zu diskutieren und dazu mit einem orthodoxen Kommunisten und einem Antideutschen, der in der Bahamas veröffentlicht hat.

Zusammenfassend hatte ich nicht wirklich Lust auf den ganzen Zirkus und stresste mich die Vorstellung. Letztendlich entschied ich mich an der Podiumsdiskussion teilzunehmen aus der gefühlten Verpflichtung heraus, dass es anarchistische Positionen in die (begrenzte) Öffentlichkeit zu tragen gilt, um zumindest mit einigen Vorurteilen aufzuräumen und unter „Linken“ deutlich zu machen, dass sich auch Anarchist*innen theoretisch beschäftigen und aktiv sind. Das ich mich damit gewissermaßen zur Theorie-bitch mache, gefällt sicherlich den Dogmatiker*innen verschiedener Lager nicht…

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Legitimation anarchistischer Gemeinwesen?

Lesedauer: 10 Minuten

– Wider die Verkürzungen des „philosophischen Anarchismus“

Im Band 138 der Reihe „Staatsverständnisse“ beim Nomos-Verlag (2020) wird die Legitimität von Staaten sozialwissenschaftlich und politisch-theoretisch thematisiert. Neben Beiträgen von Hermann Amborn zur „Schaffung von Normen und deren Geltung durch herrschaftsfreie Diskurse am Beispiel polykephaler Gesellschaften in Afrika und Indonesien“ und einem der Mitherausgeberin Sabrina Zucca-Soest „Zur transskriptiven Begründung von Legitimität“ findet sich darin unter anderem auch ein Aufsatz von Peter Seyferth. Sein Titel lautet: „Wenn der Staat prinzipiell illegitim ist, welche politische Struktur kann dann überhaupt legitim sein? Versuch über die Legitimität eines „anarchistischen Staats“.

An dieser Stelle habe ich nicht vor und ist es nicht zielführend, detailliert auf Diskurse der politischen Philosophie einzugehen, welche mich aufgrund der Abstraktion der Beiträge persönlich auch nur wenig interessieren. Stattdessen werde ich in Kürze nur auf das Thema von Peter Seyferth eingehen. Meine Kritik daran ist Zeichen meiner Wertschätzung, insofern ich es gut finde, wenn jemand überhaupt anarchistische Positionen und Perspektiven in die Wissenschaftsdebatte einbringt. Dem Autoren ist hoch anzurechnen, dass er seit vielen Jahren mit seiner humorvollen Art Akzente setzt und damit sicherlich bei vielen Studierenden kritisches und selbstbestimmtes Denken nährt.

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