Auf ein Neues!

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Ein turbulentes Jahr ging zu Ende, eine neues bricht an. Die großen Fragen, was uns wichtig ist und wie wir leben wollen, wofür wir streiten, stellten sich für Viele neu. Manche Perspektiven haben sich verschoben, manche Einsicht wurde gewonnen. Ich sehe auch, im Harren auf das Kommende, konnten wir neuen Mut schöpfen und dem Ernst der Lage gewahr werden.

Die große Vision, wo es hingehen kann, ist nach wie vor zu spinnen. Unverstellt und undogmatisch gilt es die Dinge anzuschauen, uns mit ihnen zu konfrontieren, damit wir weiter kommen. Aus unseren Erfahrungen in Auseinandersetzungen lernen, verstehen und nehmen wir wahr, wie es anders ist und sein kann; wie wir unsere Leben teilen, sie gelingen, schön und reich werden lassen können. Und dies soll für Alle gelten. Darum: Nieder mit dem Zynismus! Von meiner Hoffnung lass ich nicht.

Deswegen will ich weiter mit euch leben, lachen, weinen, denken, stören, schwach sein können, unsere Ohnmacht überwinden und mit euch was zu tun ist, in die eigenen Hände nehmen. Deswegen werde ich auch im nächsten Jahr weiter die Kritik der Kritik kritisieren.

Meinen Freund*innen danke ich sehr, dass sie diese Zeiten mit mir durchstehen, meinen Genoss*innen, das sie mit mir kämpfen. Meine Gefährt*innen: Ihr wisst, das ich euch brauche, das ihr mich gebrauchen und auf mich zählen könnt. Meinen Kontrahent*innen sage ich: Nur, weil ihr kein Eigentum habt, seid ihr nicht im Besitz der Wahrheit!